Konnte zum Datenbankserver keine Verbinding aufbauen.
 

Presse

Sarah Frankfurts meist kleinformatige Werke könnte man als lyrische Abstraktion bezeichnen. Formal gesehen sind sie als Bilder und Objekte zugleich anzusehen. Sie scheinen auf den ersten Blick ein Chaos zu offerieren, das zum Teil aus einer raffinierten Mischtechnik entspringt. In Sarah Frankfurts Bildern sind keine Kompositionen oder räumliche Bestrebungen zu finden. Sie bedient sich des Prinzips der Informellen Malerei, bei der die Farben und Linien spontan aufgetragen werden. Die Bilder weisen auf sich selbst hin - auf schwerelos leuchtende Farbakkorde. Die Freude an Licht und Farbklängen scheinen Programm zu sein. Aus dem Bildgrund tauchen Formen, Zeichen, filigrane Striche und Kratzer auf. Sie lassen verwitterte Architektur-Relikte und Vegetatives erkennen - doch immer ohne Gewähr auf ein definitiv uns Vertrautes. So treten wir beim Betrachten der Bilder Sarah Frankfurts eine Reise ins Geheimnisvolle an...

Die Rheinpfalz,  20.04.1999, Dr. Matthias Brück M.A.

 

Die Schauspielerin Sarah Frankfurt stellt in der Galerie Schwarzbrot aus.
...30 Arbeiten wird sie zeigen, die Hälfte davon in größerem Format – und alle abstrakt. „Ich habe nie gegenständlich gemalt“ sagt Sarah Frankfurt, die in ihrer Vielseitigkeit auch temperamentvoll ist und keine Zeit verlieren will. In dieser Haltung ist sie ganz der informellen Kunst verwandt, in der das spontane Aufragen von Farbe und Linien das entscheidende Moment ist. Einen Bildgegenstand gibt es nicht mehr. Das Gemälde ist sich selbst genug...

Hamburger Abendblatt, 5.10.2002, Martina Tabel

 

Objektcharakter hat die Werkgruppe von Sarah Frankfurt, die die Künstlerin unter dem Titel Das kleine Format zusammengefasst hat. Holzkästchen in Din-A-4 Format dienen Sarah Frankfurt als Bildträger für ihre abstrakte, dem Informell verwandte Malerei. Emotional muten expressive Schraffuren, Texturen und Auskratzungen an, die sie in pastos aufgebrachte Farbschichten in Öl, Acryl, Wachs oder Lack ritzt. Die Zeichnungen formieren sich zu grafischen Liniengeflechten oder zu formreduzierter, piktogrammartiger Gegenständlichkeit. Und so blitzt inmitten der leuchtenden, harmonisch gehaltenen Farbkompositionen hin und wieder ein Stück Alltagswirklichkeit auf.

Kieler Nachrichten, 5.2.2004, Sabine Tholund

 

... In reinster Form praktiziert das Sarah Frankfurt, die sich nach Jahren der Schauspielerei wieder verstärkt der Kunst zugewendet hat. Sie bevorzugt das kleine Format, um ihre Farbphantasien auszuleben - abstrakte Bilder, denen mit Beimengungen von Wachs plastische Strukturen verliehen werden. In diese kratzt sie Schraffuren und gelegentlich figurative Motive, die wie beiläufig-spielerisch eigene Welten schaffen.

Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag – Kultur, 11.2.2004, Jens Rönnau

Heike Hinkelmann